| Start | Schulinfos | Schulleben | Schulfamilie | Schulfächer | Vermischtes | |
| Sitemap Kontakt/Impressum |
|
Überblick Biologie Chemie Informatik Mathematik Natur&Technik Physik Deutsch Englisch Französisch Italienisch Partnerschulen Studienfahrten Referate Patentino Latein Geographie Geschichte Hauswirtschaft Sozialkunde Wirtschaft/Recht Kunst Musik Sport |
Italienisch"Spurensuche" in FerraraEröffnungsfeier im Istituto Tecnico Commerciale "Marco Polo", FerraraMittwoch, 21. März 2007, 11 Uhr, Auditorium di Santa MonicaDie Ausstellung "Spurensuche" des Maria-Theresia-Gymnasiums, entstanden aus einem Projekt unter der Leitung von Herrn Wolf, war im März 2007 in unserer italienischen Partnerschule, dem Istituto Tecnico Commerciale "Marco Polo" in Ferrara, zu sehen. Als Vertreterin meiner Mitschüler, die an dem Projekt mitgearbeitet haben, hatte ich die Gelegenheit, an der Ausstellungseröffnung teilzunehmen. Zur Eröffnungsfeier, die in der Aula, in der auch die Ausstellung aufgebaut war, stattfand, waren Kommunalpolitiker, Vertreter der Jüdischen Gemeinde Ferraras sowie Lehrkräfte und Schüler des ITC Marco Polo eingeladen. Vom Schulleiter des ITC Marco Polo, Enrico Stabellini, wurden die mitgereisten Vertreter des Maria-Theresia-Gymnasiums, Herr Vervier, Herr Wolf, Herr Greiner und ich, herzlich willkommen geheißen. In ihrer Ansprache hob die Stadträtin Mariella Michelini hervor, wie wichtig es sei, dass die jungen Generationen wüssten, was der Nationalsozialismus und der Faschismus gewesen seien, damit sie sich nicht wiederholten. Besonders betonte sie, es sei stattdessen nötig, dass man über Gerechtigkeit, Solidarität und Gleichheit mit Respekt vor den anderen nachdenke. Auch Herr Vervier, dessen Rede simultan ins Italienische übersetzt wurde, und Herr Wolf unterstrichen, die Aufarbeitung unserer Vergangenheit fördere das Zusammenwachsen Europas. Im Namen der Projektgruppe "Spurensuche" bedankte ich mich herzlich für das Engagement aller, die das Zustandekommen des Projekts begleitet und gefördert haben, vor allem bei Herrn Wolf und bei den Lehrkräften des ITC Marco Polo, die es ermöglicht haben, die "Spurensuche" in unserer Partnerschule in Ferrara auszustellen. "Das, was wir im Rahmen der Projektarbeit erlebt haben, insbesondere die Begegnungen mit Zeitzeugen, haben uns zum Nachdenken gebracht und uns die Verantwortung verdeutlicht, die wir vor den zukünftigen Generationen tragen. Denn gerade die Tatsache, dass wir noch die Möglichkeit hatten, Menschen zu treffen, die mit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in unmittelbare Berührung gekommen sind, impliziert für uns die Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Verbrechen des Dritten Reichs nicht vergessen werden. Es ist vor allem die Aufgabe unserer Generation, die Lebensgeschichten von Menschen, die dem Totalitarismus zum Opfer gefallen sind, weiterzureichen, damit nie wieder, nirgendwo auf der Welt, ein Volk die Existenz eines anderen in Frage stellt, sich ein mörderisches Ziel setzt und dieses mit skrupelloser Konsequenz verfolgt" (Marina Bylinski am 26. Januar 2006, anlässlich der Verleihung des Bebo-Wager-Preises 2005 an die Projektgruppe). Für die Ausstellung in Ferrara hat Herr Greiner in Zusammenarbeit mit Frau Wölfel, der italienisch Sprachassistentin Annalisa Serra, dem Italienisch-Leistungskurs, Schülern des ITC Marco Polo und anderen Helfern große Teile der umfangreichen Website mit Biografien jüdischer Mädchen und Informationen über das Projekt ins Italienische übersetzt. Obwohl die Bildunterschriften auf den Ausstellungstafeln auf Deutsch abgefasst waren, konnten die italienischen Besucher mit Hilfe italienischer Audioguides problemlos der Ausstellung folgen. Ein für Ferrara improvisiertes Katalogheft in italienischer Sprache war auf vier der jüdischen MT-Schülerinnen konzentriert, die zeitweise oder auf Dauer nach Italien ausgewandert sind. Die italienischen Schülerinnen und Schüler, die Deutsch lernen, haben sich ausführlich mit dem Projekt beschäftigt und haben Besucher durch die Ausstellung geführt. Alle Klassen des ITC Marco Polo haben im Zeitraum vom 21.-29. März die Ausstellung besichtigt. Für unser Projekt gab es von allen Seiten, auch von der Ferrareser Presse, großes Lob. Historiker haben sich anerkennend darüber geäußert, dass in der "Spurensuche" ein Einzelschicksal - das der Jüdin Marianne Weil - im Mittelpunkt steht. Wir haben uns sehr über das große Interesse, auf das unser Projekt "Spurensuche" in Ferrara gestoßen ist, gefreut! Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung habe ich im Rahmen des Schüleraustausches des Maria-Theresia-Gymnasiums mit dem ITC Marco Polo, der in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfand, eine Woche in Ferrara verbracht. Während dieser Zeit habe ich nur Positives über die "Spurensuche" gehört und war begeistert von dem Interesse, das wir wachgerufen haben. Der Arbeitsaufwand, den wir im Vorfeld hatten, um die Ausstellung in unsere Partnerstadt zu bringen, hat sich sehr gelohnt - die Ausstellung "Spurensuche" war in Ferrara ein voller Erfolg! Lilo Welzel, Klasse 10b Cerimonia inaugurale della "Spurensuche" e scambio con L' ITC Marco Polo di FerraraA marzo del 2007 è stato possibile assistere nella nostra scuola partner italiana, l'Istituto Tecnico Commerciale "Marco Polo" di Ferrara, alla mostra "Spurensuche" del Maria-Theresia-Gymnasium, nata dal progetto diretto dal sig. Wolf.Come rappresentante dei miei compagni di scuola, che hanno collaborato al progetto, ho avuto la possibilità di prendere parte all'inaugurazione della mostra in data mercoledì 21 Marzo 2007, h. 11:00, Auditorium di Santa Monica. Alla cerimonia inaugurale, che ha avuto luogo nell'Aula Magna dove era stata anche sistemata la mostra, erano stati invitati i politici comunali, i rappresentati della comunità ebrea di Ferrara così come gli insegnanti e gli alunni dell'ITC Marco Polo. Dal preside dell'ITC Marco Polo, Enrico Stabbellini, è stato dato il benvenuto ai rappresentanti del Maria-Theresia-Gymnasium: il sig. Vervier, il sig. Wolf, il sig. Greiner e io. Nel suo breve discorso l'assessore comunale Mariella Michelini ha rilevato come sia importante che la generazione di oggi sappia cosa hanno rappresentato il nazismo e il fascismo, affinché non si ripetano. In particolare ha accentuato come sia invece necessario che si rifletta sulla giustizia, la solidarietà e l'uguaglianza, rispettando il prossimo. Anche il sig. Vervier, il cui discorso è stato tradotto simultaneamente in italiano, e il sig. Wolf, hanno sottolineato come la rielaborazione del nostro passato promuova l'affiatamento dell'Europa. A nome del gruppo del progetto "Spurensuche" ho ringraziato per l'impegno di tutti, che hanno accompagnato e favorito la realizzazione del progetto, soprattutto il sig. Wolf e gli insegnanti dell'ITC Marco Polo, che hanno reso possibile la realizzazione della mostra "Spurensuche" nella nostra scuola di scambio a Ferrara. Per la mostra a Ferrara il sig. Greiner, in collaborazione con la sig.ra Wölfel, l'assistente di italiano Annalisa Serra, il corso di perfezionamento di italiano, gli alunni dell'ITC Marco Polo e altri aiutanti, ha tradotto in italiano gran parte dell'ampio sito web con le biografie delle ragazze ebree e informazioni sul progetto. Sebbene le didascalie sulle tavole della mostra erano stilate in tedesco, i visitatori italiani potevano seguire la mostra senza problemi con l'aiuto di guide auditive in italiano. Uno dei cataloghi improvvisati per Ferrara in lingua italiana era concentrato su quattro delle alunne ebree del Maria-Theresia, che sono emigrate temporaneamente o a lungo in Italia. Le alunne e gli alunni italiani che studiano tedesco si sono occupati dettagliatamente del progetto e hanno guidato i visitatori per la mostra. Tutte le classi dell'ITC Marco Polo hanno visitato la mostra nel lasso di tempo dal 21 al 29 marzo. Per il nostro progetto c'era grande lode da tutte le parti, anche dalla stampa ferrarese. Gli storici si sono manifestati riconoscenti che nella "Spurensuche" ci fosse un unico destino come punto centrale - quello dell'ebrea Marianne Weil. Siamo stati molto lieti per il grosso interesse rivolto al nostro progetto "Spurensuche" a Ferrara! In seguito alla cerimonia inaugurale della mostra ho trascorso una settimana a Ferrara in occasione dello scambio tra gli alunni del Maria-Theresia-Gymnasium con l'ITC Marco Polo, che quest'anno ha avuto luogo per la seconda volta. Durante questo periodo ho sentito solo cose positive sulla "Spurensuche" ed ero entusiasta dell'interesse che abbiamo suscitato. Le spese del lavoro, che abbiamo sostenuto per portare la mostra nella nostra città partner, ne hanno valso la pena - la mostra "Spurensuche" è stata a Ferrara di grande successo! Troverete la traduzione italiana dei testi della "Spurensuche" sul sito del "Haus der Bayerischen Geschichte" e della nostra scuola. Lilo Welzel, classe 10b |