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MTheater - 2005: Viel Lärm um nichts (William Shakespeare)

Hier gibt es erste Fotos von der Probe am 10.03.2005.
Die Bilder sind von Robert Bosch und Florian Klöck (K13, GK Foto).

Zum Stück: Claudio weiß ganz sicher, dass Hero die richtige Frau für ihn sein wird. Wie leicht kann diese Gewissheit umgestoßen werden? Benedict und Beatrice sind - angeblich - absolut davon überzeugt, dass sie sich nur in herzhafter Abneigung begegnen können. Ist sehr viel Aufwand notwendig, um ihren unumstößlichen Standpunkt zu verändern?
Mit diesen und auch weiteren Figuren stolpert als eigentliche Hauptfigur menschliche Autonomie über die Bühne, wird an der Nase herumgeführt, bläst sich auf und fällt ein ums andere Mal ganz ordentlich auf den Bauch. Ein bunter Reigen aus Parallel- und Gegenbewegungen, Maskeraden, grotesken Fehleinschätzungen, mehrfachen Intrigen, Zwängen in einer von Männern dominierten Gesellschaft, Identitätsverlust durch Moden und Konventionen variiert das Thema und es verwischen sich die Grenzen von freiem und fremdgesteuertem Handeln, von Klarheit und Einbildung, von Sein und Schein. Dennoch ist nicht alles verloren: Wenigstens Beatrice und Benedict sind lernfähig und können sich menschlich entwickeln.
Für uns liegt das Geschehen selbstverständlich in einer weit zurückliegenden und überholten Zeit, wir sind uns unserer Gewissheiten gewiss, wir können immer absolut dem vertrauen, was wir zu sehen und zu hören bekommen, wir sind nicht manipulierbar.

...und das schreibt die AZ: